Chapeau, CDU-Sachsen-Anhalt!

Kennen wir das nicht alle? Das TV-Programm einzelner Sender geht uns auf den imaginären Keks. Nicht auszuhalten. In Eurem Beispiel ist es die ARD, die entweder zu langweiliges sendet (siehe Tatort) oder weil dieser Sender aus der Hölle, Eurer Meinung nach, zuviel an „Minderheitenmeinungen“ und „Gendersprache“ versendet.

Dabei wäre ich aus dem Grund der quälenden Langeweile bei Euch. Die ARD ist schließlich so innovativ wie ein Bauamt, so attraktiv wie Hausstaub und sendet ein Programm, welches mich schon in den Neunzigern als Zuschauer verloren hat. Diesen verschnarchten Sender aber zu verabscheuen, weil er satanische Minderheitenmeinungen, wie etwa die von teufelsgleichen Klimaschützer:innen, überproptional zu Wort kommen lässt, während er jene, die alles bezahlen sollen- wer auch immer das in den kruden Dampfwolken der sachsen-anhaltinischen Hirnfürze sein mag – nie zu Wort kommen lässt, halte ich für den größten Blödsinn der mit seit Langem untergekommen ist.

Ich hätte da eine ganz andere Idee: Wie wäre es, wenn wir Sachsen-Anhalt einfach auflösen? Das würde einen weiteren Platz eleminieren, der dazu geeignet wäre inkompetenten Dummdödeln aus der braunen Provinz ein Dasein als Politker zu ermöglichen. Alternativ schaffen wir die CDU ab. Die hatten in den letzten 50 Jahren sowieso keine richtig gute Idee mehr.

Eure Wahl. Aber: Wählt weise.

Disadvantage, Djokovic.

Ich weiß nicht ob es an der generellen Lebensausrichtung liegt, exklusiv einer simplen spezifischen Tätigkeit, nämlich der, einen pelzigen grünen Ball möglichst präzise über ein Spielfeld zu jagen, nachzugehen oder ob der Grad der von Ihnen offen ausgelebten Unvernunft ein präexistenter, ein Ihnen vorab innewohnender, quasi durch kognitiver Limitierung erzwungener, Zustand ist, Herr Djokovic, der letztendlich jetzt nur offen ausbricht, weil Ihr Beharren auf eine Teilnahme an einen dämliches, wie unnützes, Tennisturnier, auch den allerletzten Menschen als mindestens „schräg“ eingestuft wird.

Am Ende ist es auch egal ob sie doof handeln, weil sie mit der Zeit doof wurden oder leider immer schon doof waren, eins ist sicher: In Zeiten einer Pandemie, in der Menschen um Ihr Leben kämpfen, andere um Ihre Freiheit bangen, viele nach zwei Jahren auf den Kern ihrer Persönlichkeit erschöpft und ermüdet sind, haben Sie unbedingt an einen Turnier am anderen Ende der Welt teilzunehmen, obwohl Sie dafür eigentlich nicht die vorgeschriebenen Papiere und Impfungen hatten. Und sich dafür auch nicht die Bohne interessieren.

Klar, dass Sie, als jemand auf dem Jesus-Level des menschlichen Daseins, keinen Sinn für Impfungen oder so etwas wie Viren im Generellen haben, sich folgerichtig auch nicht Impfen brauchen, und das wenn Sie schon positiv getestet wurden, Sie sich dann anschließend Abstandslos unter Leute mischen müssen und Sie Ihre frohe Botschaft viral zu verkünden haben. Klar.

Und selbst, wenn ein ganzer Kontinent Sie anmault, Sie mögen endlich die Kurve kratzen und schauen, dass Sie den nächsten Flieger nach Hause nehmen, dann bleiben Sie und bestehen darauf doch noch mitspielen zu dürfen. Stampfen mit Ihren Füssen auf und lassen Ihren Vater mit Jesus vergleichen vor die Presse ziehen. Sie mutiger Freiheitskämpfer. Denn eins ist sicher:

Sie und Ihre privilegierten Wünsche sind derzeit die aller, aller wichtigsten und richtigsten und sowieso umgehend zu erfüllen. Von allen. Umgehend.

Alle anderen können Sie mal. Richtig?

10 Dinge für die ich zu doof war….

…denn ich dachte lange:

  1. „Black Eyed Peas“, wäre was furchtbar nerdiges aus dem Darknet. (Black IPs)
  2. Unisex wäre etwas verruchtes unter Studenten.
  3. Den „Gang kommen lassen“ wäre etwas sportliches.
  4. „Foxtrott“ wäre etwas biologisches mit Füchsen.
  5. „Kölsch“ wäre kein Bier.
  6. An „Jägermeister“ gäbe es kein „zuviel“.
  7. „Leberwurst“ tatsächlich Leber enthält.
  8. „Nazis“ immer wie Nazis aussehen würden.
  9. Mit „Sachsen“ alle Bundesbürger östlich von Helmstedt gemeint wären.
  10. „Spazieren gehen“ eine Freizeitaktivität war, die keine Teilnahme an Demonstrationen vorsah.

Übrigens, Lieber Olaf,

freue ich mich wie Bolle darüber, dass Du zum Bundeskanzler gewählt wurdest. Sagt Deine Wahl doch vieles über die Leute aus, deren Nation Du nun vertreten darfst. Wenn jemand BÜROKRATIE schreit, dann ja schließlich Du. Deine Art, halb-nuschelig in Dich hineinzureden, anstelle eine verständliche und eine halbwegs selbstbewusste Ansprache zu pflegen, ist dabei nur leicht nervig. Man versteht Dich halt kaum, wenn du Dir während der Bundespressekonferenz etwas in den imaginären Bart murmelst.

Aber das alles ist ja nicht Deine Schuld. Du machst, was Du machst. Ganz Deiner Natur, irgendwo an der Grenze schlummernd zur Lethargie, definitiv aber in der verschworenen Absicht den eigenen hausstaub’esken Esprit mit schildkrötenhafter Wucht der Ganzen Welt entgegen zu schleudern – davon ausgehend das Schildkröten überhaupt ein Sinn für das Schleudern im Allgemeinen haben, das ist aber ein anderes Thema und sollte hier nicht weiter stören, machst Du was Du am besten kannst: Am liebsten wenig. Wenn schon, dann aber möglichst unauffällig. Auf Fragen nur Antworten gebend, die einen selbst gefallen, selbst dann, wenn Sie offensichtlich nicht zu Frage passen.

Deine Ganze quarktaschenartige Persönlichkeit beiseite, möchte ich Dir von Herzen Dank sagen: Danke, Olaf! Du zeigst der Welt, das die Deutschen offenbar Menschen wie Dich wählen können – und es verteufelt nochmal machen, wenn man sie provoziert. Denn: Es ist Beobachtern anderer Demokratien nur schwer zu erklären, wie so ein Schnarchsäckle Regierungsoberhaupt werden konnte, während woanders zeitgemäß die ganz lauten Doofmänner und Frauen, im Falle von UK sogar Zwitterwesen aus Mensch und Affe, siegreich von Dannen ziehen.

Irgendwie ist es es doch ganz lustig hier in Germany. Oder, Olaf?

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