Und Sie, Thomas Batke,

heben heute unnötigerweise auf Roxette ab. Eben das schaurig-schöne Duett aus Schweden, welches eigentlich völlig zurecht seine Karriere beendete, schlimmer noch: nie hätte anfangen dürfen. Sie aber, Herr Badtke, feiern dieses drollige Anti-Pärchen, bestehend aus Marie „Zahnlückenfee“ Fredriksson – die selbst in den nuttigsten Outfits zu missfallen wusste – und Per „Blödschbirne“ Gessle – der mehr etwas von einen Mutter-Killenden-Serienmörder hat, als denn von einer Pop-Ikone, als seien die Beatles wieder wiedervereinigt, inklusive des nie verstorbenen Lennon, der – witzig wie er nun mal ist – gar nicht tot war, sondern lediglich im Urlaub. Typisch, für diese steinreichen Kiffer.

Egal. Eigentlich wollte ich mich nicht über Ihren, offensichtlich morbiden, Musikgeschmack echauffieren, und über die Tatsache, dass sie ernsthaft behaupten Roxette hätte eine „beste Zeit“ gehabt und Hits und so. Nein. Eigentlich ging es mir nur um Ihre brontal-geniale, und ein wenig ekelhafte, Artikelüberschrift:

„Roxette poppen durch Raum und Zeit“

Ein Fehler ist Ihnen allerdings unterlaufen: es müsste heißen „Roxette poppen SICH durch Raum und Zeit“. Schwamm drüber. Ich verstehe es auch so.

UPDATE: Ein fröhliches „nanananana“ an das Roxetteforum. Bleibt geschmeidig.

5 Kommentare zu „Und Sie, Thomas Batke,“

  1. Oh, verdammte Axt, ich nun wieder … stimmt, hatte mich ja schon desletztens mit einem „du“ reingeschlichen … kommt nicht wieder vor!
    Also, schönen Tag und danke dir fürs Lächeln am Mittwoch!

    LG und schönen Donnerstag!

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  2. Schon ohne den Artikel bis zum Ende gelesen zu haben, ist mir die Schlagzeile ins Auge gepoppt und hat ein befremdliches Gefühl erweckt.
    Glücklicherweise hat ihre Art „sich nicht über den Musikgeschmack echauffieren zu wollen“ dann doch wieder ein erheiterndes Gefühl geweckt, was wohl mit meiner Sympathie für ihre Ansage zusammenhängt und mich somit ein umfassendes Verständnis für ihre Gemütslage ereilte!

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  3. Diese Combo ist eine Ausgeburt der Hölle. Nicht genug, dass sie „She’s got nothing on but the radio“ trällert, was in Anbetracht der Sängerung ungewünschte Bilder erzeugt. Sie entlehnen diese Zeile auch noch einem Zitat von Marilyn Monroe. So schaffen sie es, unappetitlich und blasphemisch auf einmal zu sein. Alles in allem: nicht schön!

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