Ihr da, von der FDP,

seid ja ohne meine schnöseligen Kommentare schon genug gestraft. Aber ich wäre nicht ich, wenn mir dieser Umstand nicht, salopp gesagt, scheiß egal wäre. Denn ebenso kloakenmässig egal ist Euch anscheinend auch das, was so ein Landei wie ich, als Arbeit zu definieren wagt. Zwar findet Ihr das sich „Arbeit lohnen“ soll, doch was „Arbeit“ wirklich für Euch ist, wird erst richtig klar, wenn man sieht, welchen und wievielen Plagiatoren Eurer Partei der honorige Doktortitel aberkannt wurde:

Da hätten wir Silvana, die sich dafür nicht schämte, und als Kurzschlußreaktion gleich dem Forschungsausschuß des Europaparlaments beitreten wollte, den Herrn Chatzimarkakis, der ebenfalls putzig überrascht war und daraufhin eben diesen Forschungsausschuß verlassen musste, und nun wurde Bijan Djir-Sarai, der mit dem drögen Forschungsausschuß richtigerweise nie was am Hut hatte und viel lieber in irgendwelchen „auswärtigen Ausschüssen“ des Bundestages sein Unwesen treibt, beim schuftigen Abschreiben erwischt.

Ihr könnt mir glauben, meine gelben Freunde, ich bin granatenmässig gespannt, wie sehr sich Eure Arbeit gelohnt hat, wenn wir uns nach der Landtagswahl im Mai wiedersehen.

Chapeau, Katja Suding!

Obwohl dieser Autor stets annahm Sie seien lediglich ein Silvana-Klon, der fiesen FDP-Fabrik, dem nichts, außer schreckliche Grinsegrimassen und blödsinniges wiederholen der ollen Parolen der Parteizentrale, zuzutrauen sei, haben Sie heute ein erfoglreiches Wahlergebnis in Hamburg hingelegt. Dafür des Autoren Respekt. Als langweiliger Klon eines ebenfalls uninteressanten und überaus unsympathischen Originals hat man es allerdings nicht immer leicht. Sie beide, Silvana und Sie – Frau Suding, könnte man gut und gerne die Linke und die Rechte Hand des Teufels nennen. Wobei der schwefelige Teufel Dr. Guido Westerwelle ist, und Sie beiden natürlich mehr etwas von Arschgeigen, als denn von Händen, haben. Kaum zu fassen, wie es eine einzige Partei schafft, immer wieder den gleichen Typus von unsympathischen aber jungen Karrieristen ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu bringen. Dachte ich noch Rösler, Lindner und Silvana seien Ausnahmen, allerdings dabei auch entsetzlicher Fehler der Partei, hat mir Ihre Nominierung gezeigt das Typen wie Sie ein Programm der FDP sind. Was, mit Blick auf Brüderle, vielleicht verzeihbar wäre, wenn denn diese junge Garde mehr zu bieten hätte, als ungezügelte Machtgeilheit und bedingungslose Konformität.

Dieser Autor macht ja immer den selben naiven Fehler. Obwohl schon bei Silvana damals nichts sinnhaftes zu entnehmen war, habe ich bei Ihnen, liebe, aber doch irgendwie spröde wirkende, Frau Suding, nach Inhalten gesucht. Für Sie: Also jenen Dingen die für Andere eine immense Bedeutung haben, Ihrer Partei dabei allerdings schnurz sind und zu welchen Sie idealerweise eine Position haben sollten. Wofür stehen Sie eigentlich? Nun, der interessierte Leser kann hier nachlesen.

Kurz zusammengefasst: Sie sind für Kinder und Familien, für Wissenschaft, für Forschung, für Arbeitsplätze, für Freiheit, für Kultur, gegen zuviel Bürokratie, aber wieder ganz doll für Sicherheit, für Verkehrspolitik mit Augenmaß, für ein bisschen Ökoligie und für putzige Vielfalt in Hamburg. Was Sie natürlich vermissen lassen ist, wie genau Sie gedenken Ihre, nach FDP’esker Polemik müffelnder, „Dafürs“ und „Dagegens“ umzusetzen. Aber lassen Sie das ruhig. Ihre Parteiführung wird Ihnen letztendlich ebenfalls dazu raten. Zurecht.

Zwei Fragen bleiben: Stinkt Guido wirklich nach Schwefel, und hat Sie Silvana beim gemeinsamen Foto-Shooting angemacht, wegen dem geilen Friesennerz, sie verstehen? Wills ja nur wissen: Dieser Autor.

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